Die altersabhängige Makuladegeneration (AMD)
Die altersabhängige Makuladegeneration (AMD) ist die häufigste Ursache für eine Sehbehinderung im Alter. Die Erkrankung schädigt die Sehzellen der Netzhaut am Punkt des schärfsten Sehens, der Makula. Die Folge ist, dass Betroffene vieles, genau im Fokus, nicht klar wahrnehmen können.
Diabetische Netzhauterkrankungen
Diabetes Mellitus kann eine Reihe von Folge- und Begleiterkrankungen auslösen, unter anderem eine Schädigung der Gefäße in der Netzhaut des Auges, welche zu Sehbehinderung bis hin zur Erblindung führen können.
Glaukom
Als Glaukom oder grüner Star wird eine Reihe von Erkrankungen bezeichnet, die Sehnervenzellen im Auge schädigen und zur Erblindung führen können. Die frühen Stadien der Erkrankung verlaufen meist beschwerdefrei und unbemerkt. Es lässt sich im frühen Stadium gut behandeln.
Grauer Star (Katarakt)
Der Graue Star oder Katarakt geht mit einer allmählichen Eintrübung der Augenlinse einher und ist im Alter weit verbreitet. Jede zweite Person über 75 Jahre lebt mit Sehverlust in Folge eines Grauen Stars.
Netzhautablösung (Ablatio Retinae)
Die Netzhaut kann an einreißen oder vollständig von ihrer „Unterlage“ abgehoben werden. Das ist selten, stellt aber einen augenmedizinischen Notfall dar, der sofort behandelt werden muss.
Retinopathia Pigmentosa (RP)
Retinopathia Pigmentosa (RP) ist eine erblich bedingte Augenerkrankung, bei der die die Sehzellen (Photorezeptoren) der Netzhaut schrittweise absterben. Typisch ist hierbei der „Röhrenblick“ oder „Tunnelblick“.