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Auswirkung von Sehbehinderung
Das Sehen hängt von vielen Faktoren ab.
Dazu gehören:
- die Art der Augenerkrankung
- das Restsehvermögen
- das Gesichtsfeld und das Farbsehen
- sowie körperliche und seelische Verfassung und Erfahrung im Umgang mit der Umwelt.
Ein Beispiel: Wer weiß, wie eine U-Bahnstation aufgebaut ist, findet sich dort leichter zurecht – auch mit eingeschränktem Sehvermögen.
1. Einfluss der Umgebung
Den größten Einfluss auf das Sehen haben die Umweltbedingungen:
- Licht und Beleuchtung
- Farben und Kontraste
- Helligkeit und Zeit des Tages
Diese Faktoren kann man selbst anpassen. Wenn man Beleuchtung und Kontrast auf die eigenen Bedürfnisse einstellt, kann man das vorhandene Sehvermögen optimal nutzen.
2. Individuelles Sehen
Sehen ist immer sehr individuell. Drei Menschen mit derselben Augenerkrankung sehen trotzdem unterschiedlich – selbst bei gleichen Messwerten und unter denselben Bedingungen.
Für Angehörige oder Außenstehende ist das oft schwer nachvollziehbar: Ein Gegenstand wird einmal erkannt, ein anderes Mal nicht – doch vielleicht war das Licht anders oder der Abstand größer.
3. Unterschiedliche Fähigkeiten
Je nach Art der Sehbehinderung können sich Fähigkeiten stark unterscheiden:
- Eine Person braucht viel Unterstützung, kann aber z. B. eine Speisekarte lesen.
- Eine andere erkennt gut, wo Türen und Fenster sind, kann aber Gesichter nicht erkennen.
Das zeigt: Sehbehinderung ist nicht gleichbedeutend mit Blindheit – und die individuelle Wahrnehmung ist immer verschieden.
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